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Montag | 02.07.2018

Besuch des Digitalen Gründerzentrum

Einstein1 ist die Spinne im Netz

„Unser Geld ist hier gut angelegt. Es entstehen im Digitalen Gründerzentrum Einstein1 Dinge, die ohne die Arbeit des Teams um Geschäftsführer Hermann Hohenberger nicht entstanden wären,“ fasst Vorstandsvorsitzende der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. zum Schluss ihres Besuchs noch einmal zusammen. Die anwesenden Mitglieder waren begeistert von dem Konzept, den Ideen und dem bereits Erreichten bei Einstein1. Und tatsächlich hat das Gründerzentrum einiges vorzuweisen: Allein 2018 wurden 68 Gründerinitiativen beraten, über 100 Beratungsgespräche geführt. „Und im Schnitt gewinnen wir eine Gründerinitiative pro Woche hinzu,“ erklärte Hohenberger. Daneben organisiert das Einstein1-Team zahlreiche Veranstaltungen für Gründer und Interessierte, allein schon 26 in diesem Jahr, meist am mittlerweile schon bekannten Digital Donnerstag, zu dem oft Größen aus der Gründerszene eingeladen sind und von ihren Erfahrungen berichten.


„Es läuft! Und es wird auch weiterlaufen,“ sagte Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, der das Gründerzentrum und die damit zusammenhängenden Ausgründungen als weitere wichtige Säule der Hochschule Hof sieht. Dabei sei man aber auf ein gutes wirtschaftliches Umfeld angewiesen. Mit den Freunden und Förderern der Hochschule habe man ein hervorragendes regionales Netzwerk geknüpft, von dem auch das Gründerzentrum profitieren würde, so Lehmann. Und mit dem Wissenschaftlichen Leiter von Einstein1, Prof. Dr. Michael Seidel, sei man personell und ideell perfekt in die Hochschule intergiert, fügte Hohenberger hinzu. Neben der Beratung sei eine der Hauptaufgaben das Vorantreiben des Baus des Gründerzentrums, erklärte der Geschäftsführer. Der Kran auf dem Campus sei nun das nicht mehr zu übersehende Zeichen: Es geht voran!


Im Gegensatz zu den Vorjahren vollziehe sich bei den jungen Leuten auch ein kultureller Wandel, erklärte Seidel. Viele sähen die Startups aus dem Silicon Valley als Vorbilder und hätten auch den Mut, eigene Wege zu gehen. Dabei sei die professionelle Beratung und das gut ausgebaute Netzwerk des Gründerzentrums ein Pfund, dass es in dieser Form nur selten gäbe, so der Wissenschaftliche Leiter. Man suche für die Gründer optimale Kooperationsformen zwischen Startup und renommierten Unternehmen. Und beide Seiten würden eine Menge davon profitieren. Die Startups seine smart, schnell und frisch in ihrer Kreativität – die Firmen besäßen die Netzwerke, Finanzierungsmöglichkeiten und das Knowhow. Das Gründerzentrum sei nun die Spinne im Netz, die alle Akteure zusammenbringen würde, erklärte Seidel. Es gäbe beispielsweise das Format Speeddating auch bei Einstein1. Aber eben zwischen Unternehmern und Startups.


Und so war es auch für die Anwesenden eine schöne Zugabe, als sich vier Startups persönlich mit ihren Ideen vorstellten. Mit smartlytics stellte Dirk Reinel, Student der Hochschule, das Konzept des Startups in einem kurzen Pitch vor. Mit Datenanalyse und Softwareentwicklung beschäftigt sich das kleine Unternehmen. Aber auch Twins Crew, die Fehleranalysen und Problemlösungen im Polymerbereich behandeln, erzeugte Aufmerksamkeit bei den Zuhörern. Mit dem Hofer Team der weltweiten Organisation enactus stellte sich eine studentische Initiative vor, die sich mit dem Problem der Plastikmüllvermeidung beschäftigt und hier auch schon mit „Jutta“, einem Jutenetz für Obst, Lösungen anbietet. Nico Emran, Netzwerkmanager von Einstein1, schwärmte in Abwesenheit des Gründers zum Abschluss von dem hybriden eBuggy eines Tüftlers aus der Region und überraschte mit den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten für das ökologische Gefährt. Die Freunde und Förderer konnten anschließend auch direkt mit den jungen Gründern über deren Ideen und Vermarktungsmöglichkeiten sprechen. Und auch bei Einstein1 geht´s weiter: Neben dem Grundgeschäft wird das Team auch bei der Sommer Lounge, der Oberfrankenausstellung oder Hoftexplosion dabei sein. Es läuft!

Ralf Oesterreicher

Besuch des Digitalen Gründerzentrum

Geschäftsführer Hermann Hohenberger (links), Wissenschaftlicher Leiter Prof. Michael Seidel (2.v.l.) sowie die Mitglieder der Startups freuen sich über kleine Präsente von den Freunden und Förderern der Hochschule Hof e.V., übergeben von der Vorstandsvorsitzenden Dr. Dorothee Strunz (2.v.r.).


Montag | 28.05.2018

Sonnenschirm Spende

Förderer der Hochschule Hof spenden Sonnenschirme

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. ermöglicht den Studierenden nun, den Sommer am Campus noch besser genießen zu können. Mit einer Spende von 6000 Euro finanzierte der Verein Sonnenschirme im Innenhof der Hochschule, unter denen die Studierenden nun auch draußen lernen oder einfach das schöne Wetter ausnutzen können. Die zugehörigen Tische wurden aus Studienmitteln finanziert. Der Sommer kann also kommen.

Sonnenschirm Spende

v. l. Jürgen Handke, Direktor und Vorstandsvorsitzender der VR Bank Bayreuth-Hof eG, Dr. Dorothee Strunz, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin der LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof


Donnerstag | 19.04.2018

Fördergesellschaft ehrt zwei Absolventen

Preisträger Alexander Roidl und Lukas Fritze

Im Rahmen der Absolventenfeier der Hochschule Hof am Samstag, dem 14. April 2018 hat die Fördergesellschaft auch in diesem Jahr wieder zwei Absolventen für die herausragenden Leistungen im Zusammenhang mit ihrer Abschlussarbeit geehrt.

Die beiden mit jeweils 500,00 € dotierten Preise verlieh die Vorstandsvorsitzende Dr. Dorothee Strunz an

Alexander Roidl
Studiengang: Mediendesign
Abschlussarbeit: „Neue Tools für neue Gestaltung“
Fachlicher Laudator: Prof. Michael Zöllner

Lukas Fritze
Studiengang: Medieninformatik
Abschlussarbeit: „Konzeptionierung eines Webauftritts und Interface für eine ServiceDesk-Anwendung“
Laudator: Prof. Dr. Peter Stöhr

Fördergesellschaft ehrt zwei Absolventen

Für ihre Leistungen wurden von der Vorstandsvorsitzenden Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. Dr. Dorothee Strunz (dritte von links) geehrt Lukas Fritze (zweiter von links) und Alexander Roidl (vierter von links). Die fachlichen Laudationes übernahmen Prof. Dr. Peter Stöhr (links) und Prof. Michael Zöllner (rechts).


Dienstag | 20.03.2018

Christian Schiener in Vorstand gewählt

Mitgliederversammlung Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V.

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V.. Neben der Entwicklung und erstmaligen Auslobung eines eigenen Awards unterstützte der Verein viele weitere satzungsmäßige Projekte im Wert von insgesamt 89.181,61 €. Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 15. März 2018 zog die Vorstandsvorsitzende Dr. Dorothee Strunz Bilanz über das Jahr 2017. Als Nachfolger in den Vorstand wurde Diplom-Ingenieur Christian Schiener für den ausgeschiedenen Markus Leutloff gewählt.

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung der 1993 gegründeten Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. zogen sowohl die Vorstandsvorsitzende Dr. Dorothee Strunz, geschäftsführende Gesellschafterin der LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe, als auch der Präsident der Hochschule Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann eine positive Bilanz über das Jahr 2017. Die Fördergesellschaft sieht es seit der Gründung als ihre Aufgabe, die Hochschule als Forschungs- und Lehrinstitution der Region zu fördern und diese in ihren Aufgaben zu unterstützen.

Studentenzahlen leicht sinkend

Präsident Lehmann berichtete zu Beginn der Mitgliederversammlung zunächst über die unterschiedlichen Bauvorhaben der Hochschule, hierzu zählen ein neues Laborgebäude am Campus in Münchberg und das Digitale Gründerzentrum sowie das Wasserinstitut am Campus in Hof. Für das Gründerzentrum, das bereits die Arbeit aufgenommen hat, wurde der Spatenstich schon vollzogen. Nach einer Umlagerung der Parkplätze soll der Bau des Gebäudes im Mai beginnen, fertiggestellt werden soll es im Mai 2019. Der Bau des neuen Studentenwohnheims neben dem iisys-Gebäude ist weitestgehend abgeschlossen, die offizielle Einweihung wird Anfang Mai stattfinden.
Mit aktuell 3.500 Studierenden weist die Hochschule Hof eine leicht sinkende Tendenz auf. Dies sei, so der Präsident, eine Folge der Demographie, mit der nicht nur Hofer zu kämpfen haben. Um langfristig eine Studentenzahl von 3.000 Studenten sicherstellen zu können, sollen in den nächsten Jahren 500 weitere ausländische Studenten aufgenommen werden. Gleichzeitig gibt es aber auch Überlegungen einen virtuellen Campus aufzubauen, um Studierende weltweit unterrichten zu können. Zwei neue Professorenstellen für die Forschung wurden im vergangenen Jahr durch den Freistaat Bayern genehmigt. Gleichzeit lobt Präsident Lehmann aber auch die Initiative seiner Hochschule, Drittmittel für Forschungsstellen einzuwerben. Ein weiterer zukunftsweisender Schritt war die Übernahme der VWA Nürnberg im Januar 2018. Zukünftig möchte die Hochschule gemeinsam mit der Verwaltung- und Wirtschaftsakademie berufsbegleitende Modularangebote für den öffentlichen Dienst anbieten rund um das Thema „Verwaltung 4.0“.

Ähnlich positiv fiel auch das Fazit der Vorstandsvorsitzenden Dr. Dorothee Strunz zur Entwicklung der Fördergesellschaft aus. Aktuell gehören der Fördergesellschaft 191 Mitglieder an, hierunter befinden sich neben Privatpersonen auch zahlreiche Unternehmen der Region sowie Städte und Gemeinden. Im Jahr 2017 konnte der Verein mit der REHAU AG+Co. sowie der IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH zwei neue Premiummitglieder gewinnen. Die Aktivitäten der Gesellschaft werden nun von insgesamt 16 Premiummitgliedern unterstützt, die einen jährlichen Beitrag von mindestens 1.500,00 € leisten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Mitgliedsbeiträge in Höhe von rund 55.431,00 Euro eingenommen.

Förderung verschiedenster Projekte und Veranstaltungen

Mit den eigenommenen Mitgliedsbeiträgen sowie Spendeneinnahmen förderte die Gesellschaft im vergangenen Jahr unterschiedliche Projekte und Veranstaltungen:

  • Unterstützung der studentischen Initiative „HofSpannung Motorsport e.V.“
  • Finanzierung neuer Sonnenschirme für den Außenbereich der Hochschule Hof
  • Unterstützung des Digitalen Gründerzentrums
  • Bereitstellung von Stipendien und Betreuung für ausländische Studierende
  • Anschaffung multimedialer Hörsaalausstattung für den Campus Münchberg mit Mitteln aus einer großzügigen Spende der Volksbanken und Raiffeisenbanken
  • Finanzierung der Hochschul-Zeitschrift Campuls

 

In einer Veranstaltung für Kommunalpolitiker bei der Hochschulmesse Contacta Hochfranken 2017 hat die Fördergesellschaft darüber hinaus über die Bedeutung der Hochschule für die regionalen Gebietskörperschaften informiert sowie auch mögliche Kooperationen von diesen mit der Hochschule vorgestellt.

Insgesamt hat die Fördergesellschaft im Jahr 2017 Fördermittel in Höhe von 89.181,61 € für diese Aktivitäten aufgewendet.

Eine Anpassung der Webseite der Gesellschaft der Freunde und Förderer wurde dankenswerterweise durch die Firma bitzinger GmbH aus Hof übernommen und finanziert. www.fg-hochschule-hof.de ist daher ab sofort mit einem SSL-Zertifikat versehen.

Award „Digitaler Aufbruch der Lehre“ erstmalig ausgelobt

Erstmalig wurde im Jahr 2017 der von der Gesellschaft entwickelte Award „Digitaler Aufbruch der Lehre“ ausgelobt. Der mit 20.000 Euro dotierte Award richtet sich an Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten sowie Lehrbeauftragte der Hochschule. Mit diesem Preis sollen Lehransätze gefördert werden, die die Studierenden auf Veränderungen in der Gesellschaft und dem Arbeitsleben durch die Digitalisierung bestmöglich vorbereiten.  

Insgesamt wurden neun Konzepte bei der Jury eingereicht. Am meisten überzeugen konnte Prof. Dr. Valentin Plenk, wissenschaftlicher Leiter des iisys, mit seinem Projekt „Industrie 4.0 Labor“. Die Plätze zwei und drei, die von der Hochschule Hof mit 10.000 € und 5.000 € prämiert wurden, gingen an Ingo Müller-Meuche für die „SCRUM-Vorlesung“ und an Prof. Ina Günther für ihre Überlegungen zum Thema „Digitale Lehrmethoden“. Während die Trophäe für den ersten Platz im Rahmen des Hofer Wirtschaftsforums am 18. November 2017 in der Bürgergesellschaft Hof übergeben wurde, fand die Ehrung der Plätze zwei und drei im Rahmen eines festlichen Abends am 22. November 2017 statt.

Nach den Berichten von Schatzmeisterin Ute Coenen und Rechnungsprüfer Bernd Schnabel stellte der Gewinner des Awards „Digitaler Aufbruch der Lehre“ sein Siegerprojekt „Industrie 4.0 Labor“ vor.

Im Rahmen eines studentischen Ideenwettbewerbes wurde im vergangenen Jahr ein Name sowie eine Trophäe für den Award entwickelt. Ein Portrait des Gewinners des ersten Platzes wurde nun mit Hilfe eines Drawbots gezeichnet und im Foyer des Audimax der Hochschule aufgehangen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung fand die feierliche Enthüllung dieses Portraits statt.  

Christian Schiener in den Vorstand gewählt

Nachdem Markus Leutloff im vergangenen Jahr aus dem Vorstand der Fördergesellschaft ausgeschieden ist, wurde nun Diplom-Ingenieur Christian Schiener, Geschäftsführer der Scherdel Gruppe in Marktredwitz, als Nachfolger gewählt. Die nächsten Wahlen des Gesamtvorstandes finden im Jahr 2020 statt.


Vorstand und Rechnungsprüfer der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. gewählt bis 2020:

 

Vorstandsvorsitzende:Dr. Dorothee Strunz, LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender:Dr. Hanns-Peter Ohl, Erich NETZSCH GmbH & Co. KG
Schatzmeisterin:Ute Coenen, Rödl & Partner GmbH
Protokollführerin:Angela Schmidt, V. Fraas GmbH
Weitere Vorstandsmitglieder:Jürgen Handke, VR Bank Hof eG
Christian Schiener, Scherdel Gruppe
Dr. Roman Pausch, Rausch & Pausch GmbH                 
Dr. Christian Heinrich Sandler, Sandler AG
Rechnungsprüfer:Michael Maurer, Sparkasse Hochfranken
Bernd Schnabel, VR Bank Hof eG

Christian Schiener in Vorstand gewählt

Feierliche Enthüllung des Portraits des Gewinners des ersten Platzes des Awards „Digitaler Aufbruch der Lehre“ im Rahmen der Mitgliederversammlung im Foyer des Audimax der Hochschule Hof (v.l.n.r.): Präsident der Hochschule Hof Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. Dr. Dorothee Strunz und Gewinner des 1. Platzes Prof. Dr. Valentin Plenk


Freitag | 12.01.2018

Genossenschaftsverband spendet 5000 €

Spende für multimedia Hörsaal

Die Spende in Höhe von 5.000 Euro soll am Campus Münchberg für die Beschaffung einer multimedialen Hörsaalausstattung zum Einsatz für interaktive Lehre eingesetzt werden. Davon kommen 3400 Euro vom Genossenschaftsverbund Bayern und 1600 Euro vom Kreisverband Hof.

Innerhalb des Studiengangs Innovative Textilien stellt der hoch innovative Bereich der Technischen Textilien einen wesentlichen Ausbildungsinhalt dar. Um Technische Textilien zu entwickeln und herzustellen bedarf es in der Regel einer komplexen Bindungstechnik als „technische Sprache“ und daraus resultierend speziell für diese textilen Hochleistungswerkstoffe individuell modifizierte Textilmaschinen.

Um diese Themen mit den Studierenden zu diskutieren und angewandtes Wissen und analytische Denkweise zu fördern, werden eine spezielle Dokumentenkamera zur großbildlichen Darstellung mikroskopischer Ansichten in Verbindung mit einem interaktiven Funk-Grafiktablett und mit einem 24 Zoll Full HD Touch-Display mit beidhändiger Bedienung beschafft. Vervollständigt wird das System durch zwei leistungs- und lichtstarke HD-Beamer.

Im Bereich der Bindungstechnik können mit dieser Lernplattform aufwendige Bindungsdarstellungen auf Grundstrukturen aufbauend gemeinsam mit den Studierenden erarbeitet, bei Bedarf gespeichert und in der späteren Einheit weiterbearbeitet werden. Hier stößt eine klassische Tafel längst an ihre Grenzen. Im Bereich der Textilmaschinen können notwendige bauliche Modifizierungen basierend auf ein hinterlegtes Grundmodell zeichnerisch ergänzt und damit veranschaulicht werden.

Genossenschaftsverband spendet 5000 €

(v.l.) Jürgen Handke, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Bayreuth-Hof eG und Stellvertretender Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern, Dr. Dorothee Strunz, geschäftsführende Gesellschafterin von Lamilux und Vorstandsvorsitzende der Freunde und Förderer der Hochschule Hof, Prof. Oliver Lottes, Innovative Textilien und Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehman, Präsident der Hochschule Hof.


Donnerstag | 23.11.2017

Die Gewinner des Digitalisierungspreises

Sie stehen fest: Die Gewinner des Digitalisierungspreises 2017.

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. zeichnete Platz zwei und drei im Rahmen eines festlichen Abends am 22. November aus – der Erstplatzierte war bereits im Rahmen des Hofer Wirtschaftsforum am 13. November gekürt worden. Ziel des Preises war es, Konzepte zu fördern, durch welche die an der Hochschule betriebene Lehre zukünftig bestmöglich den Anforderungen der Digitalisierung in der Arbeitswelt gerecht wird. Prof. Valentin Plenk, Ingo Müller-Meuche und Prof. Ina Günther überzeugten die Jury mit ihren Konzepten zum Industrie 4.0 Labor, der SCRUM Vorlesung und digitalen Lehrmethoden dabei am meisten.

Der mit 20.000 Euro dotierte Preis „Digitaler Aufbruch der Lehre“ soll die Umsetzung von digitalen Innovationen in der Lehrpraxis fördern. Prof. Valentin Plenk konnte die Jury dafür mit seinem Konzept zu Vorlesung und Praktikum „Industrie 4.0 in Planung und Produktion“ in Kooperation mit der Universität Bayreuth am meisten überzeugen. Seine Lehrveranstaltung, die bereits praktisch umgesetzt wird, schließt die Lücke zwischen theoretischen Betrachtungsweisen, angewandter Wissenschaft und Interdisziplinarität für Studierende der Fachrichtungen Informatik, Ingenieurwissenschaften und Betriebswirtschaft. Plenk vertritt das Lehrgebiet Steuerungstechnik und leitet die Forschungsgruppe Cyber-Physical-Systems sowie das Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof.

Durch die Konzeptidee des zweitplatzierten Ingo Müller-Meuche, Lehrbeauftragter am Institut für Weiterbildung, werden Studierende dazu befähigt, mit Methoden des agilen Projektmanagements effizient ihr Wissen zu dokumentieren, offene, digitale Wissensnetzwerke zu kreieren und aufgrund persönlicher Erfahrungen normative und interkulturelle Auswirkungen verbreiteter Informationen zu reflektieren. Dafür hat Müller-Meuche die heute bereits von vielen Softwareanbietern genutzte SCRUM-Methode auf die Anforderungen seiner Vorlesung angepasst.

Das Praxis-Projekt „Entwicklung von Applikationen für mobile Endgeräte“ von Prof. Ina Günther, Professorin für Medieninformatik. In der interdisziplinären Zusammenarbeit werden während zwei Semestern alle relevanten Entwicklungsphasen einer App abgedeckt. Dabei lernen die Studierenden nicht nur digitale und analoge Methoden kennen, sondern üben sich auch darin, deren Einsatz zu reflektieren und ihr Zusammenwirken zu strukturieren.

Insgesamt neun innovative Einreichungen für den Digitalisierungspreis der Freunde und Förderer der Hochschule Hof hatte die fachkundige Jury zu bewerten. Das Gremium bestand aus prominenten und kreativen Experten der Region: Prof. Hans-Jörg Bullinger, Mitglied des Fraunhofer-Senats und ehemaliger Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Dr. Wolfgang Zeitler, Ministerialdirigent a. D. und ehemaliger Abteilungsleiter für die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer bei BayStartUP in Nürnberg, Benjamin Bauer, Co-Founder von UniCoach in Nürnberg, Michael Bitzinger, Geschäftsführer der bitzinger GmbH in Hof, Markus Leutloff, Geschäftsführer Viessmann Kühlsysteme GmbH in Hof und Vertreter des Vorstandes der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. sowie Benjamin Balbach, Geschäftsführer der crossvertise GmbH.

Doch mit dieser Preisverleihung geht die Geschichte des Digitalisierungspreises noch nicht zu Ende. Um den Effekt der einzelnen Ideen zu maximieren, wird ein Workshop stattfinden, in welchem alle Teilnehmer Elemente aus ihren Konzepten zu einem Gesamtkonzept zusammenfügen. Außerdem soll der Award dann 2018 in eine zweite Runde gehen, bei der es stärker um die Umsetzung vorhandener Konzepte in die Lehrpraxis gehen wird. Auch hierfür lobt die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. wieder 20.000 Euro für den Erstplatzierten aus – eine Summe, welche wiederrum in einen hochschulnahen Digitalisierungszweck reinvestiert wird.

Die Gewinner des Digitalisierungspreises

v.l.n.r. Prof. Jürgen Lehmann, Dr. Dorothee Strunz, Prof. Ina Günther (Platz 3), Prof. Valentin Plenk (Platz 1), Ingo Müller-Meuche (Platz 2) und Prof. Dietmar Wolff.


Montag | 15.05.2017

Rollout des Rennwagens Fiona EVO

Team stellt Rennwagen vor.

Im Rahmen der weltweiten Rennserie „Formula Student“ treten jährlich studentische Teams von unterschiedlichen Hochschulen weltweit gegeneinander an. Ziel des seit 2006 existierenden Projektes ist es, in einer Gruppe von Studenten einen Formelrennwagen zu konstruieren und zu bauen, um mit diesem bei den regelmäßig stattfindenden Rennen gegen die internationale Konkurrenz bestehen zu können.  Bereits das dritte Auto in Folge für diese Rennserie hat am 11. Mai 2017 die studentische Initiative der Hochschule Hof „HofSpannung Motorsport e.V.“ präsentiert. Finanziell unterstützt in seiner Arbeit wurde das Team unter anderem durch die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V.

Viele Stunden Arbeit liegen hinter dem gesamten Team und nun ist es vollbracht: HofSpannung Motorsport e.V. konnte am 11.05.2017 im iisys-Gebäude der Hochschule Hof seinen nun dritten Rennwagen der Öffentlichkeit präsentieren: Fiona EVO.

Vergangene Saison konnte das Team mit dem Vorgängerwagen „Fiona“ einen großen Erfolg in Ungarn einfahren. Für das Potenzial im Team und die Fähigkeit, mit einfachsten Mitteln komplexe Probleme zu lösen und einen absolut vorzeigbaren Rennwagen zu konstruieren und umzusetzen, wurde das Team in Ungarn mit einem Special Award ausgezeichnet.

An diesen großen Erfolg soll nun angeknüpft werden und hierfür steht „Fiona Evo“ in den Startlöchern. Mit einem Gewicht von ca. 350 kg, einer Top-Speed von 120 km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 in ca. 3,5 Sekunden steht einer erfolgreichen Saison nichts mehr im Wege. Im Rahmen einer Abendveranstaltung, bei der alle Freunde, Sponsoren und Unterstützer des Teams eingeladen waren, wurde der Rennwagen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Ende Juli geht es für das Team auf das erste Event nach Italien. Bis dahin gibt es noch viel zu tun; viele Nachtschichten und unzählige Stunden im Büro haben die Teammitglieder vor sich, um bestmöglich auf das Event vorbereitet zu sein. Fiona EVO stehen bis dahin noch einige Stunden in der Werkstatt, der letzte Feinschliff und diverse Testkilometer bevor.

Im Jahr 2016 hat die Gesellschaft der Freunde und Förderer dieses studentische Projekt mit 2.600,00 € gefördert, um den 50 Studentinnen und Studenten unterschiedlichster Studiengänge der Hochschule Hof auch in diesem Jahr wieder den Start in der Serie „Formula Student“ zu ermöglich. Die Fördergesellschaft wünscht dem Team „HofSpannung Motorsport e.V.“ mit ihrem Rennwagen Fiona EVO viel Erfolg bei den anstehenden Rennen. 

Rollout des Rennwagens Fiona EVO

Im Rahmen einer Abendveranstaltung im iisys-Gebäude der Hochschule Hof präsentierte am 11.05.2017 das Hofer Formula-Student Team „HofSpannung Motorsport e.V.“ seinen dritten Rennwagen „Fiona Evo“. Das Bild zeigt (von links): Constantin Haas, Dr. Dorothee Strunz, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Tim Gräbner, Tim Wessels


Freitag | 12.02.2016

Exklusive Führung

Exklusive Führung durch das Institut für Informationssysteme

Die Mitglieder der Freunde und Förderer der Hochschule Hof erhielten zu Beginn des Jahres exklusive Einblicke in das breit gefächerte Angebot der technischen Einrichtungen an der Hochschule Hof. Professor Dr. Richard Göbel, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts, und Anne-Christine Habbel, iisys-Geschäftsführerin, stellten den Interessierten die Möglichkeiten des im Jahr 2010 an der Hochschule Hof gegründeten Instituts für Informationssysteme vor.

Die Veranstaltung begann mit einführenden Worten von iisys-Geschäftsführerin Anne-Christine Habbel zum Thema „Digitalisierung: Gestern, heute und morgen“. Wurden in der Vergangenheit Briefe noch per Post versandt, sind heute Email, Twitter und Whatsapp nicht mehr wegzudenken. Kaufen wir heute das Gemüse noch im Supermarkt, sind Lieferservices wie „Hello Fresh“ bereits auf dem Vormarsch. Die Digitalisierung ist in vollem Gange, egal ob in der Arbeitswelt, im Gesundheitswesen oder  bei Dienstleistungen.

Im Anschluss an diese Einführung führte Prof. Dr. Richard Göbel die Teilnehmer in das Kernstück des iisys und gewährte exklusive Einblicke in die Serverräume des Instituts, welches völlig autark gegenüber der Hochschule betrieben wird. In seinem späteren Vortrag erläuterte der Wissenschaftliche Leiter dann die Arbeitsweise der sieben am iisys angesiedelten Forschungsgruppen, deren Forschungsarbeiten sich aktuell im Wesentlichen auf integrierte Informationssysteme zur Unterstützung betrieblicher Geschäftsprozesse konzentrieren.

„Wissenstransfer ist keine Einbahnstraße“

Das „Internet der Dinge“ ist in aller Munde. Doch wo wollen wir eigentlich hin, wenn wir über Digitalisierung sprechen? Laut Prof. Dr. Göbel ist das Ziel der Digitalisierung und der Industrie 4.0 alle relevanten Daten vollständig zu erfassen, so dass die Basis für Automatisierung, Flexibilität und effizienten Ressourceneinsatz geschaffen werden kann und Maschinen und Menschen so zu instrumentalisieren, dass all diese Daten auch verwertbar werden. Hier möchte das Institut für Informationssysteme den Unternehmen Hilfestellung leisten. Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es sowohl im Bereich der Auftragsforschung, aber auch durch Förderprojekte oder im Rahmen der am iisys etablierten „Ideenschmiede Mittelstand 4.0“. In den letzten Jahren wurden bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte realisiert, wie beispielsweise das „Migräne-Radar“, bei dem mit Web- und Smartphone-Apps Daten über die Kopfschmerzanfälle der Studienteilnehmer gesammelt und anschließend wissenschaftlich ausgewertet werden.

An den Vortrag schloss sich eine angeregte Diskussionsrunde unter den Teilnehmern an. „Was passiert, wenn Unternehmen die Digitalisierung verschlafen?“, „Inwieweit können Vorhersagen über die Digitalisierung getroffen werden?“ „Hemmen fehlende Standards das Vorankommen der Industrie 4.0?“ Fragen, die sicherlich auch über diese Veranstaltung hinaus in den Köpfen der Teilnehmer bleiben werden. Dr. Dorothee Strunz, Vorsitzende des Fördervereins und Geschäftsführerin der Firma LAMILUX, wies darauf hin, dass genau diese Fragestellungen die großen Herausforderungen der Zukunft sein werden und regte die Mitglieder der Fördergesellschaft an, das Angebot des Instituts für Informationssysteme anzunehmen, Kooperationen zu realisieren und somit einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung zu gehen.

Exklusive Führung

Prof. Dr. Richard Göbel (rechts) führte die Mitglieder der Fördergesellschaft durch die Räume des iisys.


Freitag | 25.04.2014

Dorothee Strunz führt Förderverein

Neuwahlen bei der Fördergesellschaft der Hochschule Hof.

Hof – Die Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof haben auf einer Vorstandssitzung wichtige Personalentscheidungen getroffen. So wählten sie die LAMILUX-Geschäftsführerin Dr. Dorothee Strunz zur neuen Vorstandschefin, nachdem der bisherige Vorstandsvorsitzende Malte Buschbeck ausgeschieden war. Ihr Stellvertreter ist Dr. Hanns-Peter Ohl, Geschäftsführer der Selber Netzsch Holding. Ute Coenen (Rödl & Partner) und Angela Schmidt (V. Fraas GmbH) bleiben Schatzmeisterin beziehungsweise Protokollführerin. Neu in den Vorstand wurde Markus Leutloff, Geschäftsführer der Hofer Viessmann Kältetechnik GmbH, gewählt.

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof wurde 1993 als gemeinnütziger Verein gegründet. Unternehmen verschiedener Branchen, Institutionen, Verbände und Privatpersonen zählen zu ihren Mitgliedern. Aufgaben des Vereins sind die ideelle Unterstützung der Hochschule Hof sowie alle Formen der materiellen Förderung.

Dorothee Strunz führt Förderverein

Gemeinsam mit Hochschul-Präsident Professor Jürgen Lehmann wollen die Fördervereins- Vorstandsmitglieder Dr. Roman Pausch, Dr. Christian Heinrich Sandler, Dr. Hanns-Peter Ohl, Dr. Dorothee Strunz, Ute Coenen, Angela Schmidt, Markus Leutloff, Bernd Schnabel, Jürgen Handke und Michael Maurer (von links) die Hochschule voranbringen.

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